Die Praxiskonferenz Brand Inside 2011 von LEA und SWOP Media in Berlin ist nun schon fast zwei Wochen her (Anmerkung: dieser Artikel wurde ursprünglich am 03.07. in meinem alten Blog veröffentlicht). Die Erinnerungen daran und meine Take-Aways sind aber noch ganz frisch.
Insgesamt habe ich elf Vorträge / Workshops besucht und sehr viele, sehr interessante Personen kennengelernt. Es wurden schon etliche Berichte und Blogs darüber geschrieben, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen.
Beruflich konnte ich aus jedem Vortrag etwas ziehen: entweder aus Sicht eines Markenberaters, eines Marktforschers oder als Markenbotschafter meines eigenen Unternehmens bzw. meiner Branche.
Aber auch persönlich haben mich zwei Vorträge sehr begeistert:
Der Vortrag von Robindro Ullah (Deutsche Bahn):
„Mein Leben als Markenbotschafter“
war einfach klasse. Ich kann nicht sagen, dass ich dort etwas Großartiges gelernt hätte, aber es war schön, die alltäglichen Probleme eines Markenbotschafters aus erster Hand zu hören. In meiner Rolle als Xpert Ambassador zum Thema Marktforschung auf XING konnte ich viele der geschilderten Probleme nachvollziehen.
Ich trete auf XING nicht direkt im Namen meiner Arbeitgeber auf, aber so 100%ig lässt sich das nicht vermeiden.
Vermutlich empfand ich den Workshop mit Herrn Loewa von Daimler daher auch so inspirierend. Er berichtete dort, unter Anderem, über die Social Media Guidlines von Daimler.
Paragraph 1 (frei zitiert) liest sich: „Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter in Social Media engagieren.“
Eine Aussage, die ich mir so klar und deutlich formuliert auch von meinem Arbeitgeber wünschen würde. Es gibt zwar kaum Widerrede, aber es fehlt den Mitarbeitern (den anderen vermutlich noch mehr als mir!) an Orientierung: was darf man sagen, was soll man sagen, was soll man auf gar keinen Fall sagen? Wo soll man was sagen? Wo soll man besser nichts sagen?
Ich schätze meinen CEO bei Ipsos sehr und bin sicher, dass er sich diesem Thema noch in diesem Jahr annehmen wird.
Markenbotschafter, das ist genau mein Ding